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Was ist Arginin?

Arginin, auch L-Arginin genannt, ist eine Aminosäure und an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt. L-Arginin gehört zu den semi-essentiellen Aminosäuren, d.h. es wird sowohl über die Nahrung aufgenommen, als auch vom Körper selbst produziert.
Bei den unterschiedlichsten Belastungssituationen wie Sport, Stress und Erkrankungen ist Arginin besonders wichtig. Es werden Neurotransmitter und Enzyme aus L-Arginin gebildet und es ist auch ein großer Bestandteil beim Aufbau von Muskeln, Haaren und Haut. Eine große Bedeutung hat L-Arginin auch bei der Bildung von Stickoxid (NO). Hier wird die Weitung der Blutgefäße geregelt, was wichtig für den Blutdruck und die Durchblutung ist.
Auch der Hormonhaushalt und unser Immunsystem wird durch L-Arginin unterstützt. Unter bestimmten Umständen kann der Bedarf die körpereigene Produktion übersteigen, was man mit bestimmten Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmittel wieder regulieren kann. Da es bisher noch kaum Nebenwirkungen gibt, werden diese Nahrungsergänzungsmittel gerne beim Bodybuilding verwendet, sowie als Potenzmittel für Männer verwendet.

Wozu braucht der Körper die Aminosäure L-Arginin?

Wie schon erwähnt, hilft L-Arginin dem Körper dabei Neurotransmitter aufzubauen, besonders Stickstoffmonoxid (NO). Dadurch werden die Blutgefäße erweitert, was die Durchblutung verbessert. Da geweitete Blutgefäße weniger anfällig für Ablagerungen sind, wirkt L-Arginin vorbeugend bei Arteriosklerose.
Der Aufbau von Muskeln und der Abbau von Fett wird durch L-Arginin unterstützt. Deshalb wird die Aminosäure sehr gerne beim Krafttraining verwendet.
L-Arginin wirkt bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels mit, da es die Wirkung von Insulin unterstützt bzw. gleichzeitig wirkt.
Bei leichter bis mittlerer erektiler Dysfunktion (Potenzstörung) kann L-Arginin helfen, da der Botenstoff NO geliefert wird.
Einnahmen ab 3.000 bis 5.000mg am Tag können sich als sehr wirksam erweisen.
L-Arginin verbessert auch das Allgemeinbefinden. Das Stresshormon Cortisol wird durch L-Arginin ausgeglichen und sorgt dadurch für ein besseres Wohlbefinden und erhöhte Resilienz.

Wozu sollte L-Arginin zusätzlich eingenommen werden?

1. zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit ( Potenzsteigerung )
2. zur Vorbeugung von Arteriosklerose
3. zur Linderung von Tinnitus, durch verbesserte Durchblutung der Kapillare
4. zur Verbesserung des Blutdruckes
5. bei erhöhtem physischem und psychischem Stress

Welche Nahrungsmittel enthalten L-Arginin?

Kerne und Nüsse

1. Erdnüsse: 3.400 mg pro 100g
2. Pinienkerne: 2.400 mg pro 100g
3. Kürbiskerne: 5.300 mg pro 100g
4. Walnüsse: 2.200 mg pro 100g
5. Haselnüsse: 2.000 mg pro 100g

Getreide, Keime und Bohnen

1. Haferflocken: 850 mg pro 100g
2. Weizenkeime: 2.200 mg pro 100g
3. Sojabohnen: 2.200 mg pro 100g

Fleisch und Fisch

1. Hühnerfleisch (roh): 1.400 mg pro 100g – geringer Anteil in zubereiteter Form
2. Schweinefleisch (roh): 1.400 mg pro 100g – geringer Anteil in zubereiteter Form
3. Thunfisch (roh): 1.200 mg pro 100g – geringer Anteil in zubereiteter Form
4. Lachs (roh): 1.200 mg pro 100g – geringer Anteil in zubereiteter Form

Die Dosierung von L-Arginin

Wenn ein gesunder Mensch keine erhöhten Belastungen durch Stress oder Erkrankungen hat, wird der Bedarf an L-Arginin durch die Ernährung und die körpereigene Bildung ausreichend gedeckt.

1. bei Arteriosklerose: 3.000 mg – 5.000 mg
2. bei erektiler Dysfunktion: min. 3.000 mg und zusätzlich Pinienrindenextrakt
3. bei Tinnitus: 3.000 mg
4. zum Muskelaufbau: 2.000 mg – 5.000 mg begleitend zu anderen Aminosäuren, wie BCAA (Link)
5. bei Haarausfall: 500 mg

Nebenwirkungen von L-Arginin

Studienergebnisse zeigen keinerlei Nebenwirkungen, selbst bei einer hohen Überschreitung der Dosis von 10.000 mg pro Tag.
Trotzdem gibt es eine Ausnahme. Wer unter akutem Herpes leiden, sollte besser auf eine zusätzliche Einnahme von L-Arginin verzichten.
Dieser wird nämlich dadurch verstärkt und kann unter Umständen auch schlafenden Herpes hervorrufen.
Bei höherer Dosierung können Magen-Darm-Beschwerden auftreten, weshalb man zuerst mit kleinen Dosierungen anfangen sollte. Wenn bis zur gewünschten Einnahmemenge langsam gesteigert wird, können unangenehme Begleiterscheinungen, wie Durchfall vermieden werden.

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