Webdesign Neckarstadt

Webdesign Neckarstadt

Sie möchten eine schöne, neue Website designen lassen? Dann sind wir Ihr Ansprechpartner in Neckarstadt.

Zwischen einer gelungenen Webseite und einer schlechten Webseite ist der Grad oft sehr schmal. Der Besucher entschließt sich innerhalb von Sekunden, ob er weiter auf dieser Webseite bleibt oder sie sofort wieder verlässt. Das kann jede Webseite treffen, egal ob sie inhaltlich hochwertig ist oder nur spärliche Informationen bietet. Grund? Schlechtes Webdesign.
Es gibt im Internet auch einige Regeln und Grundsätze zu beachten, die ein gutes Webdesign und somit ein positives Erscheinungsbild liefern. Der Besucher muss nicht mit einer Webseite überzeugt werden die grafisch top aussieht. Die Aufmachung und einige elementare Bedienelemente sind wichtig, um den Besucher an die eigene Webseite zu binden.

Wichtig is auch, dass mein ein gutes SEO Neckarstadt macht

Markup

Dieser Begriff beinhaltet das Grundgerüst einer Webseite. Der HTML-Code bringt dem Nutzer die fertige Webseite in einem Design auf den Browser. Das sollte normalerweise ohne Probleme funktionieren, jedoch werden im Markup einige Fehler begangen.

Semantik

Eine valide Seite (nach den Validatoren des W3Cs entsprechend), muss nicht gleich semantisch aufgebaut sein und jedem Standard entsprechen. Semantische Aufbau = logischer Aufbau eines HTML-Dokumentes. Überschriften zum Beispiel werden explizit als Überschriften (<h1>-Tag, <h2>-Tag, etc.) gekennzeichnet, ebenso Absätze. Eine Gewisse Struktur sollte im Markup auf alle Fälle vorhanden sein. Für die Barrierefreiheit einer Webseite spielt das eine entscheidende Rolle. Screenreader, also Programme mit denen Blinde oder Sehschwache die Webseite vorlesen lassen, können dadurch die Webseite besser erkennen und die Inhalte werden korrekt dargestellt. Auch bei Tabellendesigns ist das problematisch, da Screenreader versuchen die Webseite als tabellarische Auflistung darzustellen.

Validität

Von Profis oft missachtet, aber trotzdem ein häufig genanntes Argument ist dir Validität. Das ist nämlich die Einhaltung von Standards, wie HTML und CSS. Die Schaffer dieser Markup-Sprache stecken hinter W3C. Auf der Seite kann man im übrigen auch die Standards einsehen. Es ist wichtig diese Standards einzuhalten, um eine halbwegs gleichmässige Darstellung in den verschiedensten Browsern zu erreichen. Hier kann man Browser nennen wie Firefox, Opera, Safari und Co., jedoch ist der Internet-Explorer von Microsoft mit einigen Problemen im Mark-Up bestückt.
Layouts werden nicht mehr in verstaubten Tabellen erstellt, sondern mit dem CSS Box-Modell. Erstens wird dadurch der Content vom Layout getrennt, sodass man es übersichtlich editieren kann. Zweitens wird die CSS Datei im Head geladen. Da die CSS Datei nun aus dem Cache gelesen wird, ist das Surfen auf der Seite nun viel Schneller.
Wird eine Webseite geöffnet, wobei die CSS-Wertzuweisung fehlt, sieht die Webseite in jedem Browser anders aus. Das passiert, weil jeder Browser einen eigenen Stylesheets besitzt die immer geladen werden. Die internen Wertzuweisungen sind von Browser zu Browser unterschiedlich. Zu Beginn einer CSS-Datei sollte man also alle Werte immer resetten.

Optik

Von einer Webseite ist der erste Eindruck immer die Optik. Die Seite sollte ein schönes Design haben, aber auch klare und erkennbare Strukturen aufweisen, damit sich der Nutzer schnell zurecht findet und nicht lange nach den Inhalten suchen muss.
Oft übertreiben auch Webmaster bei den Gestaltungsmitteln oder scheitern daran ihre Texte klar zu strukturieren.

Farben

Es ist oftmals Geschmacksache Farben einzusetzen. Natürlich gibt es trotzdem Regeln an die man sich halten sollte.
Man sollte besonders auf das Verhältnis zwischen Hintergrund und Schrift bei der Erstellung achten. Regel: heller Hintergrund und dunkle Schrift. Optimal ist es einen weißen Hintergrund mit schwarzer Schrift zu verwenden. Man kann aber auch einen beigen Hintergrund und dunkelgraue Schrift verwenden.
Die Schrift sollte sich nur vom Hintergrund abheben und gut lesbar sein. Farbkombinationen, die sich beim betrachten mischen, sollte man vermeiden. z.B. grün auf blau.
Die Farben sollten auch zum Thema der Seite passen. z.B. Auf einer Trauerseite keinen pinken Hintergrund wählen, oder eine Fußballseite mit grün und weiß ausstatten.
Man sollte auch an Besucher mit Farbsehschwäche denken. Ein Mensch mit einer Rot-Grün-Schwäche hat Probleme roten Text auf grünen Hintergrund zu erkennen.

Schrift

Hier gibt es einige Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten. Auf Webseiten empfiehlt sich nur Standard Fonts zu verwenden. Es gibt viele, teilweise schöne, TTF-Fonts im WWW, die man auch am liebsten für die eigene Webseite verwenden möchte. Man sollte aber bedenken, dass der Benutzer diese Schriftart installieren muss.
Falls die passende Schriftart gefunden worden ist, wird als nächstes die Schriftgröße gebraucht. Hier kommt es natürlich darauf an welche Zielgruppe angesprochen wird. Bei einer jungen Zielgruppe reicht eine kleine Schrift und bei Senioren sollte man eine etwas größere wählen.
Für lange Texte sollte man eine Schrift wählen, die leicht zu lesen ist. Innerhalb einer Webseite sollte die Schriftart oder auch die Schriftfarbe nicht gewechselt werden.

Usability

Eine Internetseite muss benutzerfreundlich sein, sowie jedes andere technische Hilfsmittel. Um den bestimmten Anforderungen auch gerecht zu werden, sollte man die Darstellung der Inhalte an die menschliche Aufnahmefähigkeit anpassen.

Wahrnehmung

Der größte Teil der Informationen über die Außenwelt, die den Menschen erreicht (etwa 80%), werden über die Augen aufgenommen. Informationen zu behalten und zu verarbeiten ist wesentlich einfacher, wenn sie eine bekannte Struktur aufweisen. (Wiedererkennungsprozess)
Bei zu vielen Informationen wird das kognitive System überlastet. Durch Filterung, Abstraktion und das Erkennen von kausalen Beziehungen können Sinneseindrücke bewertet und sortiert werden.
Die Erinnerung beim Surfen reicht nicht weiter zurück als 4-5 Bildschirmseiten. Drei bis fünf begriffliche Einheiten bleiben im Kurzzeitgedächtnis erhalten.

Gestaltungsaufgaben

Eine Webseite sollte zuerst immer den Bedürfnissen des Kunden nachkommen. Der Kunde möchte etwas kaufen, informiert werden oder nur unterhalten werden. Dazu muss die Seite eindeutig ihren Inhalt vermitteln. Diese Informationen müssen in eindeutigen Hierarchien dargestellt und sinnvoll gruppiert werden um Klarheit zu schaffen. Da der Benutzer ungeduldig ist und schnell an die Informationen gelangen will, muss die Seite schnell sein.

Aufmerksamkeit

Mit Hilfe intensiver Farben, starken Kontrasten, scharfen Konturen und komplexen Formen und Elementen gelingt es die Aufmerksamkeit anzuregen und eine intellektuelle Auseinandersetzung zu fordern.
Dagegen sind große Flächen, Pastelltöne, sowie gedeckte, gebrochene oder abgedunkelte Farben sehr Augenfreundlich.
Um einen „Eye Catcher“ handelt es sich bei hochgesättigtem Rot und Warnfarben wie Gelb und Schwarz, Gesichter, Augen, Animationen, sexuelle Darstellungen oder das Kindchen-Schema. Gibt es zu viele dieser Aufmerksamkeit anregenden Elemente, wirkt es wieder ablenkend.

Gestaltung

Um dem Nutzer möglichst schnell die gewünschten Informationen zu vermitteln, sollte die Seite einen klaren Aufbau und eine einfache Bedienung aufweisen.

Lesbarkeit

Die folgenden Punkte tragen zur Erhöhung der Lesbarkeit bei:

– Kontrast zwischen dem Text und dem Hintergrund (Nummer 1: schwarze Schrift auf weißem Grund)
– Der Hintergrund sollte einfarbig sein und nicht ablenken (auch nur dezente Muster)
– Statischer Text
– serifenlose Schriften (Verdana, Arial)
– Unterstreichungen und Großschreibung ganzer Worte sparsam verwenden

Navigation

Diese muss schnell erkennbar und nachvollziehbar sein. Breadcrumbs und ein verschachtelter Aufbau erleichtert dies. Alternative Terminologien, die den Nutzer zu sehr verwirren, müssen vermieden werden.

Gut zu wissen
Disclaimer Irrtum

Beim Surfen im Netz trifft man häufig auf folgenden Text:
In einem Urteil des Landgerichtes Hamburg vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht entschieden, dass man ggfs. für verlinkte Webseiten mit zu haften hat und es nur verhindern könnte, wenn man sich eindeutig davon distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich zu allen

Man könnte sich als Webmaster verunsichert fühlen und denken, dass man dazu verpflichtet ist einen Hinweis anzubringen, da man sonst für alle Inhalte verlinkter Webseiten haftbar gemacht wird. Dieses Urteil hat es aber so nie gegeben und der Richterspruch wird falsch interpretiert. Das Urteil wurde nie rechtskräftig, da sich beide Parteien auf einen Vergleich einigten. Die Richter stellten auch fest, dass man sich von Links nicht unbedingt distanzieren kann, wenn man sie bewusst setzt, um andere zu verleumden oder zu verletzen.
Es ist auch anzuzweifeln ob man das Besagte auch wirklich ausdrücken will, da man die Webseiten ja schließlich weiterempfiehlt. Wieso sollte man sich dann im nächsten Schritt davon distanzieren? Fragwürdig. Man kann also guten Gewissens Webseiten weiterempfehlen, also verlinken und man braucht dafür keinen Disclaimer.